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Aktuelles aus der Kirchgemeinde Wasen und Refbejuso

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Klagemauer in der Kirche

Im Judentum gilt die Klagemauer in Jerusalem als heiliger Ort. Die jüdischen Pilgerinnen und Pilger stecken dabei Zettel in die Ritzen, wo sie ihre Wünsche, Anliegen und Gebete darauf festgehalten haben. Heilig ist unsere Mauer nicht. Aber auch sie soll ein Ort sein, wo Sie ihre Sorgen und Nöte, Wünsche und Anliegen, Freude und Dankbarkeit deponieren dürfen. 

Wir befinden uns aktuell in einer besonderen Zeit. Die Einschränkungen bereiten vielen von uns Sorgen und die Ängste vor einer Covid-19-Ansteckung sind doch ziemlich verbreitet. Benennen zu können, was einen mit Sorge erfüllt, alles das hier in der Kirche quasi vor Gott auszubreiten und zu deponieren, kann durchaus etwas Linderung verschaffen. 

Es liegen farbige Zettel bereit und Stifte. Rollen Sie das Papier zusammen und stecken Sie es in die Klagemauer. Vergessen Sie nicht, vorher und nachher ihre Hände zu desinfizieren. Die Anliegen werden danach bei Gelegenheit in die Fürbitten im Gottesdienst einfliessen, sobald wir wieder in einem gewissen Umfang Gottesdienste feiern dürfen. 

Kino in der Kirche

Offen für alle - solidarisch mit den Leidenden

In den reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn soll gemäss der Vision21 das ganze Leben gefeiert werden können mit all seinen Höhepunkten und Tiefpunkten. Sowohl Glückliche als auch Traurige sollen sich dabei verstanden fühlen. Ein besonderes Augenmerk aber gilt jenen, die durch alle Maschen zu fallen drohen.

In den drei ausgewählten Filmen werden jene ins Bild gesetzt, die zwar zu unserer Gesellschaft gehören und dennoch (zu) oft vergessen gehen. Einsame, kranke Menschen, Menschen mit einer Beeinträchtigung und solche, an die sich niemand erinnert, wenn sie denn gestorben sind.

Die Solidarität markiert dabei den roten Faden und zieht sich durch alle Filme hindurch. Sei es, indem sich die an AIDS erkrankte Martha der jungen Claudia annimmt und sie in ihre Familie aufnimmt. Oder indem der durch einen Unfall an den Rollstuhl gefesselte Valentin nicht einfach nur Mitleid ernten möchte, sondern für sich und seine ebenfalls beeinträchtigten Kumpels nach vollem Respekt verlangt. Oder indem sich John May als Beamter des Sozialamtes engagiert dafür einsetzt, dass das verbriefte Recht auf ein schickliches Begräbnis für alle auch dort zur Anwendung kommt, wo sich niemand um den Verstorbenen kümmern mag.

So unterschiedlich die Geschichten sind, so verschieden sich das „Leiden“ auch zeigt, eines wird dabei deutlich: Solidarität ist weniger eine Sache von grossen Worten, sondern die Frucht von ganz konkreten Taten.

 

Bei Brot und Wein besteht im Anschluss an die Filmvorführung die Gelegenheit, über die aufgeworfenen Fragen und Themen miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Anlässe sind auf unbestimmte Zeit verschoben!

      „Der wundersame Katzenfisch" (Regie: Claude Sainte-Luce) MEX 2013

      „Vielen Dank für Nichts“ (Regie: Oliver Paulus) CH/D 2013

     „Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit" (Regie: Uberto Pasolini) GB/I 2013

Jeweils um 19.30 Uhr in der Kirche Wasen

Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten

Auskunft:       Matthias Zehnder, 034 437 15 69

Der wundersame Katzenfisch  (Los insólitos peces gato)

Regie: Claude Sainte-Luce (Mexiko 2013) / 87 Minuten

Die 22-jährige Claudia, eine Waise seit ihrem zweiten Lebensjahr, ist eine Einzelgängerin, die im Supermarkt arbeitet und soziale Kontakte meidet. Eine Blinddarmentzündung bringt sie ins Krankenhaus, wo sie mit Martha ein Zimmer teilt, die trotz ihrer AIDS-Erkrankung voller Lebensfreude steckt. Als die alleinerziehende Mutter von vier Kindern sieht, wie Claudia nach ihrer Operation einsam das Krankenhaus verlässt, lädt sie sie zu sich nach Hause ein. Zunächst fällt es ihr schwer, im turbulenten Haushalt der vier Geschwister ihren Platz zu finden. Doch mit den gemeinsamen Mahlzeiten, den Späßen untereinander, aber auch den Konflikten fühlt sie sich immer stärker zugehörig und wächst langsam in die Rolle einer älteren Schwester. Als die geschwächte Martha auf einer Familienreise ans Meer zusammenbricht, steht Claudia vor der Frage, ob sie vollends die Verantwortung für die nun elternlosen Kinder übernehmen kann.

In ihrem Debütfilm erzählt die mexikanische Regisseurin von den schweren Herausforderungen, denen Familien und Einzelne ausgesetzt sind, wenn in Notlagen staatliche Unterstützung kaum vorhanden ist und die Männer ihre Vaterrolle nicht wahrnehmen. Mit warmherzigem Humor und Mitgefühl versuchen alle, den täglichen Belastungen zu begegnen. Durch die Balance zwischen gelassener Heiterkeit und selbstbewusster Auseinandersetzung finden sie ihren Platz im komplizierten Familiengefüge. Der Film entwirft dabei manchmal surreale Bilder von räumlicher Enge einerseits und von emotionaler Offenheit andererseits.

„Der wundersame Katzenfisch“ ist eine Metapher für die dynamische Kraft der Familie, Einzelne aus ihrer Isolation herauszuholen und trotz existentieller Probleme Geborgenheit zu bieten. Dabei sind es insbesondere alleinerziehende Mütter und einzelne Frauen, die den zerbrechlichen Familien Halt und Hoffnung geben.

Vielen Dank für Nichts

Regie: Oliver Paulus, Stefan Hildebrand (CH/D 2013) / 95 Minuten

Valentin sitzt nach einem Snowboardunfall im Rollstuhl und soll vorübergehend in ein Heim in Tirol. Seine Wut schleudert Valentin den anderen Heimbewohnern in Form politisch unkorrekter Kommentare entgegen. Joel Basman verkörpert den respektlosen und verletzten Jugendlichen derart dreist, dass man lacht und gleich wieder stockt, wenn dahinter die unendliche Verzweiflung sichtbar wird, die sich mit Resignation abwechselt. Obwohl es anfangs unmöglich scheint, beginnt sich Valentin zu arrangieren. Das liegt einerseits am Regisseur, der mit den Heimbewohnern ein Theaterstück aufführt, anderseits an einer attraktiven Pflegerin. Und nicht zuletzt freundet sich Valentin mit zwei Männern im Rollstuhl an. Mit ihnen macht er sich einen Spass daraus, Passanten von hinten in die Beine zu fahren. Für einen kurzen Moment ist in ihrem Gesicht echte Wut zu sehen, bevor sie ihre Mitleidsmiene aufsetzen, wenn sie merken, dass der Rowdy ein Behinderter ist. Doch den dreien reicht das nicht. Sie wollen endlich gleich behandelt werden. Sie wollen dieselben Rechte, aber auch dieselben Strafen. Um das zu erleben, überfallen sie eine Tankstelle.

In der Komödie des Regie-Duos Oliver Paulus und Stefan Hillebrand spielen Behinderte neben Profischauspielern. Die Diskriminierung von Behinderten wird hier thematisiert ohne den üblichen moralischen oder rührseligen Ton, sondern mit Ironie und schwarzem Humor.

Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit (Still Life)

Regie: Uberto Pasolini (GB/I 2013) / 97 Minuten

Im Leben eines Beamten geht es zumeist langweilig und äusserst korrekt zu und her; besonders morbid und schwermütig ist die Arbeit eines Staatsdieners im Bestattungswesen in England. Denn er ist zuständig für die einsam Verstorbenen und die Vergessenen, die von Nachbarn oder von der Polizei aufgefunden werden. John May kümmert sich um sie und macht sich auf die Suche nach Verwandten – meist vergeblich. Er organisiert die Abdankung mit viel Feingefühl: Gewöhnlich ist er allein mit dem Pfarrer, der den Nekrolog vorliest, den der Beamte anstelle der Angehörigen verfasst hat. Und auch den Platz auf dem Friedhof hat er mittels Probeliegen bereits stellvertretend ausgewählt. Dabei geht es in der Exposition auch um die berufliche Existenz der Hauptfigur. Mays Arbeit ist nicht effizient genug und soll eingespart werden. Seine Tage als Angestellter sind also gezählt. Beim Abschluss seines letzten Todesfalls wächst der korrekte Begleiter der Verlassenen jedoch über sich selbst hinaus.

Wunderschön traurig und melancholisch erzählt Drehbuchautor und Regisseur Uberto Pasolini von diesem Schutzengel der einsamen Seelen. Dabei gibt es berührende Zwischentöne, menschliche Begegnungen und überzeugende Szenen. Doch der schönste Moment in diesem Filmbijoux ist der stille Schluss auf dem Friedhof: eine stimmige Inszenierung der ‹Gemeinschaft der Toten›.

Kolumne

Mächtige hat er vom Thron gestürzt und Niedrige erhöht…

Das war eine Klatsche. Eine regelrechte öffentliche Abreibung in digitaler Form. Flückiger hatte sich erwärmen lassen, am Podiumsgespräch teilzunehmen, das der örtliche Gewerbeverein organisiert hatte. Sogar nationale Politprominenz war vertreten aus jener Partei, welche sich eben des „C“ im Namen entledigt hatte. Das Thema war etwas uferlos gehalten. Man wollte im Gespräch darüber befinden, welche Kräfte und Werte einem erspriesslichen Zusammenleben zuträglich sind. Flückiger wollte dem rührigen Präsidenten des Gewerbevereins aber keinen Korb geben. Der hatte sich ja schliesslich mächtig ins Zeug gelegt. Und Fragen zum gesellschaftlichen Miteinander sind Flückiger als Ortspfarrer und ergo „Vertreter der Kirche“ (wie er im Livestream auch prompt vorgestellt wurde) ja wirklich nicht fremd. Flückiger wähnte sich also auf sicherem Terrain.

Nebst dem Parteipräsidenten der eben genannten Partei ohne C waren Leute aus der Wirtschaft, aus dem Bildungsbereich und der Kultur vertreten. Alle durften zu Beginn ein kurzes Plädoyer halten und erläutern, inwiefern ihr Bereich etwas beizutragen habe zu einer lebenswerten Gesellschaft. Als zu guter Letzt auch Flückiger ansetzen durfte, wurde er, kaum begonnen, jäh unterbrochen vom Parteipräsidenten. Ihm lag das grosse kirchliche Engagement anlässlich der Konzernverantwortungsinitiative offensichtlich immer noch schwer auf dem Magen. Hatte Flückiger anfangs noch versucht, argumentativ und differenziert dem Schwall an Vorwürfen entgegenzutreten, so musste er spätestens dann einsehen, als auch der gelernte Ökonom und Industrielle zu seiner Rechten ungebremst in dasselbe Lied einzustimmen begann, dass ein gepflegter Diskurs mit Rede und Antwort nicht mehr möglich war. Die gehässigen, teils verletzenden Livekommentare der Zuschauerinnen und Zuschauer waren dann nur noch die unrühmlichen Zugaben dieses gescheiterten Auftritts.

Mitternacht war längst vorbei und Flückiger sass noch immer wie ein begossener Pudel auf der vordersten Sitzbank „seiner“ Kirche. An Schlaf war nicht zu denken. Die Kirche müsse sich aus der Politik fernhalten, Pfaffen hätten eh keine Ahnung von Wirtschaft, die Kirche solle sich auf ihr „Wertereservoir“ beschränken und basta, das Evangelium habe mit Tagespolitik nichts zu tun - Solche und ähnliche Anwürfe hallten in Flückiger nach, als er gedankenverloren in der Bibel auf dem Abendmahlstisch blätterte.

Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter, denn hingesehen hat er auf die Niedrigkeit seiner Magd.

Man durfte das Engagement der Kirchen ja durchaus kritisieren. Flückiger selbst fühlte sich nicht wohl in der Art und Weise, wie da plötzlich weite kirchliche Kreise sich einspannen liessen für eine zweifellos ehrenwerte Sache. Doch wo waren die Fahnen und Voten und Inserate bei all den vergangenen fast 50 Abstimmungen der letzten fünf Jahre? Es gab darunter einige, wo ebenfalls Themen im Bereich (soziale) Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung angeschnitten wurden. Aber nirgends hatten sich die Kirchen so ins Zeug gelegt wie für die Abstimmung am 1. Advent. Vielleicht gäbe es ja in der Tat geschicktere und angezeigtere Wege, wie sich die Kirchen in den politischen Diskurs einbringen könnten, als sich hinter einer Wahlempfehlung einzureihen. Dass sie sich dazu äussern sollen, steht für Flückiger ausser Frage. Denn das Reich Gottes lässt sich weder domestizieren noch zurückbinden auf das stille, private Kämmerlein oder den Sonntagsgottesdienst in der Kirche.

Siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter, denn Grosses hat der Mächtige an mir getan. Und heilig ist sein Name, und seine Barmherzigkeit gilt von Geschlecht zu Geschlecht denen, die ihn fürchten. Gewaltiges hat er vollbracht mit seinem Arm, zerstreut hat er, die hochmütig sind in ihrem Herzen, Mächtige hat er vom Thron gestürzt und Niedrige erhöht, Hungrige hat er gesättigt mit Gutem und Reiche leer ausgehen lassen.

Flückiger blieb am Lobgesang (Magnificat) der Maria hängen, wie er im Lukasevangelium (Kap. 1, 46-55) überliefert ist. Diese radikale Hoffnung auf Umkehr der Verhältnisse lässt sich nicht trennen vom Glauben an Jesus, unserem Christus. Doch das eigentlich Revolutionäre an diesem Lied ist ja eben, dass es nicht aufruft zu Gewalt oder Schadenfreude. Unterdrücker und Unterdrückte sollen nicht einfach die Plätze wechseln. Im Reich Gottes ist damit Schluss und alle begegnen sich auf Augenhöhe. Man darf jedoch schon heute und hier damit beginnen. Flückiger wünschte deshalb gewissen Parteipräsidenten, die sich um die einbrechende Strahlkraft ihrer Partei offenbar noch mehr Sorgen zu machen scheinen als die Kirchen um ihren Bedeutungsverlust, etwas mehr Gelassenheit. Es ist doch in Ordnung, wenn sich Leute in „fremde“ Gebiete vorwagen und die (selbsternannten) Experten in ihrer Ruhe stören. Schliesslich ist jeder Bürger auch Wähler. Und nur die wenigsten haben einen Abschluss in Politologie. Das gilt auch für Flückiger (und einige Parteipräsidenten).

Die Lektüre des Magnificats erfüllte ihn augenblicklich mit einer gewissen, widerständigen Hoffnung. Abreibung hin oder her: Die Ökonomen und Politiker werden ihn daher weiterhin ertragen müssen, weil er auch künftig das Evangelium in die Welt sprechen lassen will, ohne dabei nach dem Gusto der Parteien zu fragen. Umgekehrt muss Flückiger ja auch die Irrungen und Wirrungen der Politiker erdulden, die meinen, sich zu allem äussern zu müssen. Sogar Ökonomen sollen in fachfremden Gebieten wie der Ethik dilettieren dürfen, indem sie, wie geschehen, Coronaleugner/innen (und als nächstes: Raucher/innen? Extremsportler/innen? Übergewichtige?) Spitalpflege verweigern wollen ganz nach deren Verantwortungslosigkeit.

Flückiger ist überzeugt davon, dass die Welt nicht an den Diskussionen krankt, die geführt werden, sondern an denen, die nicht geführt werden. Sei es aufgrund mangelnder Gesprächskultur oder aus elitärer Überheblichkeit. Wie nun Flückiger die Kirchentüre abschloss, fiel sein Blick auf die Krippe. Dort, in diesem schäbigen Stall zu Bethlehem war es geschehen. Hirten und Könige, Niedrige und Mächtige fanden sich ein und teilten dieselbe Hoffnung und Sehnsucht. Vielleicht ist das heute gar nicht mal so sehr anders. Wir wissen es einfach nicht. Man müsste miteinander reden können…

Besinnlicher Advent, gesegnete Weihnachten!

Pfarrer Matthias Zehnder

17.12.2020 refbejuso - Wird kein Gottesdienst durchgeführt, kann

auch keine Kollekte erhoben werden. Damit

die Kirchgemeindemitglieder dennoch die

Möglichkeit erhalten, die gesamtkirchlichen

Kollekten zu unterstützen, können Kollekten

ab sofort sicher und bequem online an die

Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn

überwiesen werden. Die Kirchgemeinden sind gebeten, ihre Mitglieder auf diese

Möglichkeit und die Zahlungsverbindungen

hinzuweisen.

RefBEJUSO

08.12.2020 refbejuso - Das Thema der geplanten Feier im Münster lautet «Klimagerechtigkeit und Menschenrechte». In der ökumenischen Feier zum Tag der Menschenrechte setzen die Organisierenden ein gegen den von Menschen verursachten Klimawandel. Sich einsetzen für Klimagerechtigkeit bedeutet, sich für Menschenrechte einzusetzen.

RefBEJUSO

5.12.2020 refbejuso - Der UNO-Tag der Freiwilligen am 5. Dezember ist ein jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Anerkennung und Förderung ehrenamtlichen Engagements. Ziel ist, das freiwillige Engagement zu fördern und vor allem öffentlich zu anerkennen.

RefBEJUSO

2.12.2020 refbejuso - In der dunklen Zeit ein Licht anzünden - dies haben sich Sozialdiakone und Sozialdiakoninnen aus verschiedenen Kirchgemeinden der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn zur Aufgabe gemacht. Ermutigende Worte für die Adventszeit während der Corona-Pandemie sollen einen Lichtblick überbringen. Dazu haben sie einen elektronischen Adventskalender gestalten lassen.

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19.11.2020 refbejuso - Kurz vor der Abstimmung über die Konzernverantwortungsinitiative werden deren Anliegen breit diskutiert. Dem Synodalrat ist es wichtig festzuhalten, dass in unserer vielfältigen Volkskirche verschiedene Meinungen Platz haben sollen. Sein Standpunkt zu den Anliegen der Initiative versteht sich als ein Beitrag zu dieser Diskussion.

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17.11.2020 refbejuso - An der virtuellen Synode vom 17. November wurde das Synodebüro neu gewählt. Neuer Synodepräsident ist der Rechtsanwalt und bisherige Vizepräsident Christian Cappis, neue Vizepräsidentin die Pfarrerin Sophie Kauz. Zudem wurden Einsparungen beim Budget 2021 genehmigt und für die nächsten vier Jahre ein nachhaltiges Sparprogramm beschlossen.

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3.11.2020 bfa/refbejuso - Die Synode der evangelisch-reformierten Kirche Schweiz, EKS, hat der Fusion von HEKS und Brot für alle zugestimmt und die Stiftungsstatuten für das zusammengeführte Werk verabschiedet.

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02.11.2020 EKS/refbejuso - Mit 47 zu 25 Stimmen wählte die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz, EKS, am 2. November Pfarrerin Rita Famos zur Präsidentin. Damit ist sie in der hundertjährigen Geschichte des Kirchenbundes und seiner Nachfolgerin EKS die erste Frau in diesem Amt.

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30.10.2020 refbejuso - Am 1. November wird bereits der dritte Visionssonntag gefeiert. Für ein Jahr wird der Leitsatz «Offen für alle – solidarisch mit den Leidenden» das kirchliche Schaffen begleiten. Der Leitsatz drei trifft die aktuelle Situation der Corona-Pandemie sehr genau. Auch die Kollekte zum Visionssonntag unterstützt diese Gedanken mit der Aussage «der Coronakrise mit Gemeinschaftssinn entgegenzutreten».

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30.10.2020 refbejuso - Die Massnahmen der Kantone zur Eindämmung des Coronavirus treffen die Kirchgemeinden in ihrem kirchlichen Leben hart. Der Synodalrat unterstützt entschlossene Massnahmen gegen den Anstieg von Infektionszahlen, wünscht sich von den Kantonen aber auch die nötige Sensibilität, damit Menschen gerade in dieser schwierigen Zeit weiterhin seelsorgerlich unterstützt werden können.

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23.10.2020 refbejuso - Der Synodalrat hat am 23. Oktober beschlossen, aufgrund der aktuellen Covid-19-Situation sämtliche Themenkonferenzen ab 26. Oktober abzusagen.

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2.10.2020 refbejuso - Der Synodalrat der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn unterstützt die Anliegen der Initiative aus theologischen und biblischen Gründen. Denn sie schützt die Schwachen und ist im Interesse von verantwortungsbewussten Unternehmen.

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1.10.2020 refbejuso - Die Theologin Judith Pörksen Roder wurde anlässlich der Sommersynode als erste Frau in dieses Amt gewählt. Seit dem 1. April 2019 gehört sie dem Synodalrat an und war bis Ende September Vorsteherin des Departements «Gemeindedienste und Bildung».

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7.8.2020 heks/refbejuso - Eine verheerende Explosion in Beirut verursachte eine noch nicht endgültig abschätzbare Katastrophe. Mindestens 135 Menschen haben ihr Leben verloren, 5'000 wurden verletzt und noch immer werden 100 Personen vermisst. 300'000 Menschen sind auf einen Schlag obdachlos geworden.

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14.8.2020 refbejuso - Am 13. August wurd die Petition «Für eine menschliche Schweizer Politik gegenüber Asylsuchenden aus Eritrea» der Bundeskanzlei übergeben. Die Petition wurde anlässlich zum Menschrechtstag vom 10. Dezember 2019 lanciert.

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15.7.2020 refbejuso - ​Am diesjährigen Flüchtlingstag haben Freiwillige schweizweit knapp 2500 handgeschriebene Briefe verfasst, um gegen das Sterben an den EU-Aussengrenzen zu protestieren. Dieses geht täglich weiter, trotz dem Bewusstsein in der Bevölkerung und der teilweise Bereitschaft von verschiedenen Städten, direkt Geflüchtete aufzunehmen.

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22.06.2020 refbejuso - Der Bereich Katechetik von Refbejuso steht unter neuer Leitung: Rahel Voirol und Patrick von Siebenthal bilden die neue Co-Bereichsleitung. Sie lösen Pia Moser ab, die per Ende Juni 2020 nach zehnjähriger Tätigkeit als Bereichsleiterin in Pension geht. Es ist das erste Mal, dass der Synodalrat eine Co-Bereichsleitung eingesetzt hat.

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18.6.2020 refbejuso/EKS - Die neue Stiftung «Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz» wird offiziell am 1. Januar 2022 beginnen. Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz, EKS, stimmte dem Grundsatz der Fusion zwischen HEKS und Brot für Alle, BfA, zu. Die Frage der kirchlichen Identität des neuen Werkes stand im Zentrum der Diskussion.

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16.6.2020 refbejuso/ref.ch - Seit Wochen wird in der reformierten Welt über die Rücktritte von Gottfried Locher und Sabine Brändlin aus dem Rat der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz spekuliert. Die erste Synode der EKS im Berner Kursaal war fast ganz der schlagzeilenträchtigen Demission zweier Exekutivmitglieder gewidmet.

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8.6.20 refbejuso - Ab dem 6. Juni sind Versammlungen mit bis zu 300 Personen erlaubt. Dies bedeutet, dass die Themenkonferenzen von kommenden Herbst wie angesagt durchgeführt werden können. Die Online-Anmeldung ist bis und mit 30. Juni möglich.

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